Gewässergestaltung Kaster Perspektivkonzept Erft Abschnitt 16
VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
14.04.2025
22.04.2025 10:00 Uhr
30.04.2025

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Erftverband
DE 228801678
Am Erftverband 6
50126
Bergheim
Deutschland
DEA27
Zentrale Vergabestelle
zentrale_vergabestelle@erftverband.de
+49 227188-1478
+49 227188-1914

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Umweltschutz

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland -Spruchkörper Köln- c/o Bezirksregierung Köln
DE 812110859
Blumenthalstr. 33
50670
Köln
Deutschland
DEA23
VKRhld-K@bezreg-koeln.nrw.de
+49 221147-0

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71327000-6
71351500-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Planungs- und Beratungsleistungen Renaturierung PK Erft Abschnitt 16 zur Gewässergestaltung Kaster, Renaturierung und Durchgängigkeitsmaßnahme Perspektivkonzept Erft Abschnitt 16.

Zweistufiger Wettbewerb zur Vergabe von Planungsleistungen im Bereich der Ausführung im Rahmen der VgV. Die Teilnehmerzahl ist auf 3 bis maximal 5 begrenzt. Dem Wettbewerb ist ein Bewerbungsverfahren mit Auswahl der Teilnehmer vorgeschaltet.
Im Zuge der Umsetzung der EG-WRRL sowie zur Anpassung der Erft an die veränderten Verhältnisse nach Beendigung des Braunkohlentagebaus hat der Erftverband das Perspektivkonzept Erft erstellt. Die hier zu vergebende Renaturierungs- und Durchgängigkeitsmaßnahmen betrifft den Planungsabschnitt 16 des Konzeptes. Das Projektgebiet erstreckt sich von der Abzweigung der Kasterer Mühlenerft (Erft-Km 30+130; GSK3e) bis zur Wiedereinmündung (Erft-Km 27+255, GSK3e).
Es soll eine möglichst leitbildkonforme Gewässerrenaturierung mit Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit geplant werden.
Zur Planung der Maßnahme sind Ingenieurleistungen gemäß HOAI in den Bereichen Objektplanung (wasserbauliche Planung), Tragwerksplanung (optional) sowie landschaftsplanerische Leistungen, Betrachtungen zum Artenschutz und der Umweltverträglichkeit, hydraulische Berechnungen und ein Bodenmanagement zu erbringen.
Es wird mit anrechenbaren Kosten in Höhe von ca. 3,4 Mio. EUR für die Ingenieurbauwerke nach § 44 HOAI und von 0,4 Mio. EUR für die Tragwerksplanung nach § 52 HOAI gerechnet.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Ingenieur- und Beratungsleistungen gemäß HOAI in der ab dem 01.01.2021 geltenden Fassung:
1. Leistungen bei Ingenieurbauwerken Wasserbau gem. § 43 HOAI, LP 1-9, inkl. ergänzender besonderer Leistungen (z.B. örtliche Bauüberwachung)
Die Leistungen der LP 5-9 (Grundleistungen und besondere Leistungen) werden optional vergeben.
2. Leistungen bei Ingenieurbauwerken Bauwerke (Dammbalkenverschlüsse, Fuß- und Radwegebrücken) gem. § 43 HOAI, LP 1-9
Die Leistungen der LP 1-4 und LP 5-9 (Grundleistungen und Besondere Leistungen) werden jeweils optional vergeben.
3. Leistungen bei Tragwerksplanungen gem. § 51 HOAI, LP 1-6
Die Leistungen der LP 1-4 und LP 5-6 (Grundleistungen und Besondere Leistungen) werden jeweils optional vergeben.
4. Leistungen der Landschaftsplanung gem. Leistungen bei Landschaftsplanung gem. § 26 HOAI, LP 1-4:
Im Rahmen der Projektbearbeitung sind landschaftsplanerische Grundleistungen in Form eines Landschaftspflegerischen Begleitplans zu erbringen. Als besondere Leistungen ist die Artenschutzprüfung Stufe I und II zu erstellen. Im Rahmen der Bauausführung ist optional die ökologische Baubegleitung Leistungsbestandteil.
5. Leistungen bei Hydraulischen Berechnungen:
Im Rahmen der Entwurfs- und Genehmigungsplanung ist das bestehende 2D-Modell um die gewählte Gestaltungsvariante zu erweitern bzw. abzuändern. Dem Bieter steht es frei, eine andere Modellsoftware zu nutzen, solange die Datenübertragung zur Fortschreibung des Modells des Erftverbandes durch den Bieter sichergestellt werden kann. Mit den Berechnungen ist die Planung iterativ zu optimieren, der Nachweis der Wirksamkeit der Maßnahme zu führen und die Restriktionsprüfung durchzuführen.
6. Leistungen zur Erstellung einer Umweltverträglichkeitsstudie gem. Anlage 1 1.1.1 HOAI (LP 1-4)
7. Leistungen des Wasserwirtschaftlichen Fachbeitrages (Fachbeitrag WRRL)
8. Leistungen der Erstellung der CO2-Bilanz
9. Leistungen bei Bodengutachten, Bodenmanagement und schutzwürdigen Böden:
Im Rahmen der Projektbearbeitung ist ein Bodenmanagementplan gemäß den Vorgaben des Auftraggebers zu erstellen. Das Leistungsbild umfasst im Wesentlichen die Beschreibung des Baugrundes, Gefährdungsabschätzungen, Massenabschätzungen, das Bodenmanagement sowie den Umgang mit schutzwürdigen Böden. Im Rahmen der Bauausführung ist optional eine bodenkundliche und fachtechnische Baubegleitung Leistungsbestandteil.
10. Optionale Leistungen der Planungsbegleitenden Vermessung für LP 5 und optionale Leistungen der Bauvermessung gem. Anlage 1 1.4.4 und 1.4.7 HOAI
11. Optionale Leistungen der Sicherheits- und Gesundheitskoordination (SiGeKo) in der Ausführungsphase

Umfang der Auftragsvergabe

3.800.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
24.06.2025
30.06.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Am Erftverband 6
50126
Bergheim
Deutschland
DEA27

Weitere Informationen entnehmen Sie den Vergabeunterlagen.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfassung der Aufgabenstellung

Erfassung der Aufgabenstellung und der besonderen fachlichen und organisatorischen Herausforderungen, Planungsideen und -vorschläge
Gewichtung

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung und erwartete fachliche Qualität

Erfahrung und erwartete fachliche Qualität des eingesetzten Personlas (Projektleiter/in, wasserbauliche Planung, hydraulische Berechnung, Bodenmanagement, Landschaftspflegerische Begleitplanung und Artenschutz sowie Umweltverträglichkeitsstudien
Gewichtung

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektorganisation und -koordination

Projektorganisation und -koordination, Maßnahmen zur Termin- und Kosteneinhaltung
Gewichtung

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Gesamteindruck der Präsentation

Gesamteindruck der Präsentation beim AG

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar im Rahmen des geltenden Preisrechts

Honorar im Rahmen des geltenden Preisrechts

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die im Tariftreue- und Vergabegesetz NRW festgelegten Grundsätze Anwendung finden.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Unzulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYDMDSZW

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die gesetzlichen Fristen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Zusätzliche Informationen

Zur Wahrung der Frist zur Beantwortung von Bieterfragen (z. B. gem. § 20 Abs. 1 VgV, bzw. § 10 EU VOB/A max. 6 Tage vor Submission) sollten Bieterfragen bis max. 10 Tage vor Ablauf der o. g. Angebotsfrist (auch bei Teilnahmeanträgen) gestellt werden. Nach Ablauf dieser Frist eingehende Anfragen gelten daher als nicht mehr rechtzeitig gestellt und führen nicht zur Notwendigkeit einer Fristverlängerung bzw. zur Beantwortungspflicht (gem. §20 Abs. 3 S. 3 VgV, bzw. § 10a EU Abs. 6 S. 3 VOB/A und § 10b EU Abs. 6 S. 3 VOB/A).
Die UVgO und die VOB/A enthalten keine konkreten Regelungen zu Bieterfragen, setzen diese aber in § 13 Abs. 4 (siehe Rn. 11 und 12 mit Verweis auf § 20 VgV Rn. 22) und § 12a Abs. 4 VOB/A (siehe Rn. 14 mit Verweis auf § 20 VgV Rn 14 und 15) voraus.
Bieterfragen und jegliche Kommunikation sind ausschließlich elektronisch über die Kommunikation des Projektraumes der Ausschreibung über den Vergabemarktplatz Rheinland einzureichen und werden auch nur über diesen Weg beantwortet.

Nebenangebote sind nur in Verbindung mit einem Hauptangebot zugelassen (siehe auch Nr. 4 der Teilnahmebedingungen) - ausgenommen Nebenangebote, die Preisnachlässe mit Bedingungen enthalten.
Nebenangebote, die die gesamte ausgeschriebene Leistung beinhalten, werden zugelassen (siehe Formblatt 211 Nr. 6.2.)

Die Urkalkulation ist bei Aufforderung mit dem in den Vergabeunterlagen beigefügten Aufkleber postalisch/schriftlich frist- und formgerecht einzureichen.

Die Abgabe der Teilnahmeanträge/Angebote ist ausschließlich auf elektronischem Wege über den Vergabemarktplatz Rheinland zugelassen. Hierbei ist NICHT der Reiter "Kommunikation" gemeint! Die Datenintegrität und die Vertraulichkeit bei elektronisch übermittelten Teilnahmeanträgen/Angeboten ist durch entsprechende technische Lösungen nach den Anforderungen des Auftraggebers und durch Verschlüsselung sicherzustellen. Die Verschlüsselung und die Verhinderung eines Zugriffs auf die Angebotsinhalte VOR dem Submissionstermin müssen bis zur Öffnung des ersten Teilnahmeantrages/Angebots aufrechterhalten bleiben (gem. §42 Abs. 1 Nr. 1 UVgO; gem. § 57 Abs. 1 Nr. 1 VgV; gem. § 16 Abs. 1 Nr. 2 VOB/A; gem. § 13 Abs. 1 Nr. 2 S 3 und 4 VOB/A EU).

Wichtiger Hinweis:
Vergaberechtlich besteht die Verpflichtung einen registrierungsfreien - also anonymen - Zugang zu den Teilnahme-/ Vergabeunterlagen zu gewährleisten. Es wird darauf hingewiesen, dass für Änderungen und zusätzliche Informationen eine "Holschuld" besteht!
Dem registrierten Interessenten werden die Information automatisch zugestellt bzw. per Info-Mail auf Änderungen/Ergänzungen hingewiesen.

Submissionsergebnis:
Wir weisen Sie - die Bieter - darauf hin, dass die Inhalte der Niederschrift / des Submissionsergebnisses gem. § 14 Abs. 7 VOB/A nicht veröffentlicht werden dürfen. Gem. § 14 Abs. 8 VOB/A sind die Angebote und deren Inhalte geheim zu halten.

Sollten wir feststellen, dass eine Veröffentlichung / Weitergabe über die Inhalte der Niederschrift / des Submissionsergebnisses einem Bieter zuzurechnen ist, behalten wir uns die Einleitung von rechtlichen Schritten - wegen Verstoßes gegen die gesetzlichen Vorgaben - vor.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

10
Wochen

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Das Bewerbungsformular VgV ist in den Teilnahmeunterlagen unter der Kategorie "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente" beigefügt.
Dieses ist mit den geforderten Anlagen bis spätestens zum Ablauf der Frist in Textform bei der Vergabestelle einzureichen. Verspätet eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Nach Prüfung formaler Ausschlusskriterien gemäß § 42 VgV werden folgende Kriterien anhand einer Punktebewertung geprüft:
- Referenzen zu Gewässerrenaturierungen und Durchgängigkeitsmaßnahmen an vergleichbaren Gewässern [40 %]
- Referenzen zu hydraulischen 2D-Modellierungen mit HYDRO_AS-2D und vergleichbaren Programmen sowie hydraulischen Berechnungen [30 %]
- Referenzen zu Bodenmanagement und Bodengutachten [15 %]
- Referenzen zu landschaftspflegerischer Begleitplanung, UVS und Artenschutzprüfung in Zusammenhang mit Gewässerrenaturierungen und Durchgängigkeitsmaßnahmen [15 %]

Je Kriterium werden max. 5 Wertungspunkte vergeben. Es findet eine vergleichende Wertung statt. 5 Wertungspunkte werden vergeben, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern herausragend sind, 4 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern besser sind, 3 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu den Mitbewerbern vergleichbar sind, 2 Wertungspunkte, wenn die Leistungen im Vergleich zu mehreren Mitbewerbern schlechter und 1 Wertungspunkt, wenn die Leistungen im Vergleich zu allen Mitbewerbern schlechter sind.
Die max. erreichbare Gesamtpunktzahl: 500 Punkte.

Die ausgewählten Bewerber werden zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens findet eine mündliche Verhandlung mit dem Bewerber statt.
Die geplante Herangehensweise bei der Abwicklung des Projektes unter Berücksichtigung der besonderen Herausforderungen für die Planung und Umsetzung des Vorhabens ist darzulegen.

Wir weisen darauf hin, dass die Unterlagen der 2. Verfahrensstufe (Honorarzusammenstellung, Musteringenieurvertrag) in der ersten Verfahrensstufe lediglich der Information dienen. Wir behalten uns das Recht vor bis zur Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes Anpassungen oder Änderungen vorzunehmen.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen zu Gewässerrenaturierungen

Referenzen zu Gewässerrenaturierungen und Durchgängigkeitsmaßnahmen an vergleichbaren Gewässern

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
40,00

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen zu hydraulischen 2D-Modellierungen

Referenzen zu hydraulischen 2D-Modellierungen mit HYDRO_AS-2D und vergleichbaren Programmen sowie hydraulischen Berechnungen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
30,00

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen zu Bodenmanagement und Boden-/Baugrundgutachten

Referenzen zu Bodenmanagement und Boden-/Baugrundgutachten

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
15,00

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Referenzen zu landschaftspflegerischer Begleitplanung

Referenzen zu landschaftspflegerischer Begleitplanung, UVS und Artenschutzprüfung in Zusammenhang mit Gewässerrenaturierungen und Durchgängigkeitsmaßnahmen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
15,00

Eignungskriterium

Eignung zur Berufsausübung
Befähigung zur Berufsausübung einschl. Auflagen hinsichtlich der Eintragung im Berufs- oder Handelsregister

Der Bewerber hat den Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit für sich und seine Bewerberpartner/Subplaner folgendermaßen zu erbringen:
Die Nachweise für die Mindestbedingungen und die jeweils zugehörigen Unterlagen sind eindeutig kenntlich zu machen (Nummerierung).
Das Bewerbungsformular VgV ist in den Teilnahmeunterlagen unter der Kategorie "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente" beigefügt. Die entsprechenden Nachweise dürfen maximal 6 Monate alt sein, der Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit (Bankerklärung) max. 2 Monate. Alle geforderten Erklärungen und Nachweise sind zwingend vorzulegen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen.
Die Erklärungen sind rechtsverbindlich zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Erklärungen, fehlende oder unvollständige Unterlagen, Bescheinigungen oder Nachweise können zum Ausschluss der Bewerbung führen.
Ausländische Bewerber können anstelle der nachfolgenden Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, sofern diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in andere als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen Sollten die geforderten Nachweise unvollständig sein, kann der Bewerber nicht darauf vertrauen, dass der Auftraggeber ihm Gelegenheit zur Ergänzung oder Vervollständigung gibt. Das Recht darauf behält sich der Auftraggeber aber vor.
Folgende Nachweise sind mit der Bewerbung einzureichen:
1.1 Angabe, ob eine Bietergemeinschaft vorgesehen ist.
1.2 Allgemeine Angaben zum Bewerber
1.3 Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen und zur auf den Auftrag bezogenen Zusammenarbeit mit Anderen gemäß § 42 VgV
1.4 Namen und berufliche Qualifikation der Personen, die die Leistung tatsächlich erbringen gemäß § 46 VgV
1.5 Nachweis / Deckungszusage der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 VgV)
1.6 Erklärung zur Berufsqualifikation gemäß § 75, Abs. 1 u. 2 VgV und zusätzlich bei juristischen Personen gemäß VgV § 75 Abs. 3. Bei einer Bewerbung als junge oder kleine Büroorganisation: Kopie der Eintragungsurkunde (Ingenieurkammer) und/oder Kopie des Personalausweises und/oder Erklärung über die Bürogröße 1.7 Erklärung des Bewerbers zu den Ausschlusskriterien nach § 42 VgV

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

2.1 Gesamtumsatz der letzten drei Jahre, nach Jahren
2.2 Umsatz für der Maßnahme entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren, nach Jahren
2.3 Nachweis zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gem. § 45 VgV (Bankerklärung)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

3.1 Referenzliste der in der letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Dienstleistungen des Bewerbers [§ 46 VgV] zu:
3.1.1 Wasserbauliche Planung an Gewässern mit einer Lauflänge über 800 m mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen
3.1.2 Modifikation und Modellerweiterung eines bestehendes Hydraulikmodells in HYDRO_AS-2D oder vergleichbaren Software. Durchführen einer eindimensionalen Wasserspiegellagenberechnung. Bestimmung der gängigen hydraukischen Größen (inkl. Sohlschubspannung) mit Hilfe des hydraulischen 2D-Modells mit zusätzlichen Angaben bzw. durch die eindimensionales Wasserspiegellagenberechnung gemäß Bewerbungsbogen.
3.1.3 Bodenmanagement, Bodengutachten und Baugrundgutachten mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen
3.1.4 Landschaftspflegerische Begleitplanung, Artenschutzprüfung und Umweltverträglichkeitsstudien bei Gewässermaßnahmen mit zusätzlichen Angaben gemäß Bewerbungsbogen
Die Angabe ist auf maximal 3 Referenzen pro Aufgabenstellung zu beschränken. Darüber hinausgehende Referenzen werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Zudem wird bei Bietergemeinschaften bzw. Bewerbern mit Subplanern bewertet, ob die v.g. Referenzen in der gleichen Konstellation wie in der Bewerbung für diese Maßnahme bearbeitet worden sind. Ferner ist jede Referenz durch eine einseitige Beschreibung der Maßnahme zu erläutern (u.a. Projektinhalt, Zeitraum, Kosten, erbrachte Leistungsphasen). Eine Bestätigung über die erbrachten Leistungen (Leistungsbilder + Leistungsphasen) durch den Auftraggeber kann jeweils beigefügt werden.
3.2 Beschreibung der Projektorganisation mit Angaben über technische Leitung. Erklärung zur Untervergabe von Leistungen/Teilleistungen)
3.3 Erklärung über die Anzahl der Mitarbeiter*innen für entsprechende Dienstleistungen in den letzten drei Jahren mit Angabe der Führungskräfte [§ 46 VgV]
3.4 Erklärung über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung [§ 46 VgV]
3.5 Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität der Dienstleistungen [§ 46 VgV]
3.6 Erklärung über kurzfristige Verfügbarkeit

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

- Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung für Sachschäden von mind. 2,5 Mio. EUR und Personenschäden von mind. 2,5 Mio. EUR. Außerdem ist eine Versicherung nach dem Umweltschadengesetz mit einer Versicherungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR je Jahr und Schadensfall nachzuweisen. Ausreichend ist auch eine Erklärung der Versicherung, dass die ausreichende Höhe der Versicherung bei Auftragserteilung angepasst wird.
- Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch unter Benennung eines bevollmächtigten Vertreters sowie Benennung der einzelnen Mitglieder im Teilnahmeantrag.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Darüber hinaus hat der Bieter folgende Angaben zu machen:

Unterlagen, die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
- ausgefülltes Bewerbungsformular
- Formblatt 523 Eigenerklärung NRW Sanktionen-EU
- Formblatt 999 Informationen zur Datenerhebung und Einwilligung zur Verarbeitung
- Formblatt csx59 Eigenerklärung Informationen zum Bieter
- Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (falls erforderlich)

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die im Tariftreue- und Vergabegesetz NRW festgelegten Grundsätze Anwendung finden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Noch nicht bekannt

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung